Archäologisches Museum
Gips-Abgüsse der Skulpturen des Olympiagiebels
Im Überblick zeigen sich folgende Schäden:
Starke Verschmutzungen der Oberflächen
Braunverfärbungen im Bereich der Plinthen und Fußzonen bis in eine Höhe von ca. 1 m
Partiell gestörtes Gipsgefüge in den durch Feuchtigkeit belasteten Zonen
Salzausblühungen und Salzkristallisationen
Abschiefern dünner Oberflächenschalen
Rissbildungen und Brüche, wodurch zum Teil die Stand- und/oder Transportsicherheit nicht mehr gewährleistet ist
Abplatzungen von Figurendetails, einige der Bruchstücke sind vorhanden, andere sind verloren
Die skizzierten Schäden beeinträchtigen nicht nur erheblich das ästhetische Erscheinungsbild der Objekte; einige der Schadensphänomene (Risse und Brüche) sind als bestandsgefährdend einzustufen.
Das Konzept zur Restaurierung stellt sich wie folgt dar:
Reinigung der Oberflächen mittels spezieller Reinigungspasten unter Zusatz von Komplexbildnern
Klebung von Brüchen und Einbringen zusätzlicher Stabilisierungen
Kitten von Bruchrissen und Ergänzungen von Fehlstellen
Aufbringen einer abschließenden weißen Farblasur, die zukünftige Reinigungen der Oberflächen erleichtert